
Ein Zahn - Bleaching kann mit dem Aufhellen von Wäsche verglichen werden. Zahnverfärbungen werden aufgelöst und neutralisiert. Es gibt unterschiedliche Methoden. Die Konzentrationen beim Zahnarzt sind deutlich höher. Beim sogenannten Home-Bleaching kann der Aufhellungsgrad mit einer zahnärztlichen Behandlung bis zu 6 Stufen umfassen, je nach Zahnkonsistenz und Schmelzdicke. Bei sehr empfindlichen Zähnen ist jedoch von dem Verfahren abzuraten. Nicht alle Zahnverfärbungen können behoben werden, es kommt immer auf die Ursache an. Durch Nahrungsmittel entstandene Verfärbungen sind kein Problem, da die Verfärbung nur die Oberfläche des Zahnschmelzes betrifft. Verfärbungen von Innen, wie sie z.B. durch die Einnahme eines Medikamentes entstehen können, werden durch ein Bleaching nicht aufgehellt. Abgestorbene Zähne können vom Zahnarzt mit einem Bleachingmittel behandelt werden, das ins Innere des Zahnes gelegt wird. Dem Bleaching geht immer eine professionelle Zahnreinigung voraus. Nur so kommt die echte Zahnfarbe zum Vorschein, die für das weitere Vorgehen notwendig ist. Je heller die Zähne bereits sind, desto kleiner ist der Effekt, der durch das Bleaching noch erreicht werden kann. Weißflecken auf den Zähnen(Fluorose) werden indirekt korregiert, indem man den Zahn „drumherum“ aufhellt und so der Fleck danach weniger auffällt. Ablauf: Das Home-Bleaching kann man auch durch frei verkäufliche Produkte aus der Apotheke selbst durchführen, allerdings weniger intensiv. Beim Home-Bleaching durch einen Zahnarzt wird eine Paste in eine Kunststoffschiene gefüllt, die einige Stunden getragen werden muss. Die Anwendung muß in einem Zeitraum von ungefähr 3 Wochen mehrfach wiederholt werden und hat eine durchschnittliche Haltbarkeit von 5-6 Monaten. Für die Behandlung ist keine Betäubung notwendig. Eine Aufhellung von 10 Farbstufen können Sie mit dem In-Office-Bleaching erreichen, und das in einer einzigen Sitzung. Das schonende Verfahren, das weder Zahnschmelz, Kronen oder Füllungen angreift, gilt als High-End-Lösung. Der Zahnarzt trägt nach einer gründlichen Zahnreinigung ein Gel auf die Zähne auf, das durch eine Plasma - oder Halogenlampe aktiviert wird. Eine Betäubung ist nicht nötig. Das Entfärben der Zähne kann selektiv erfolgen, falls einzelne Zähne unterschiedlich stark verfärbt sind. Die Haltbarkeit beträgt bis zu 3 Jahren und ist daher nur auf den ersten Blick kostenintensiver.
Hollywoodstars wie Tom Cruise wissen, das schöne Zähne ein positive Ausstrahlung bewirken. Sie greifen deshalb meistens auf das High-End Verfahren der Dentalästhetik zurück, wenn sie nicht von Natur auf begünstigt sind. Veneers werden im Labor angefertigt. Ziel der nahezu transparenten Verblendschalen aus Keramik ist es, unschöne, abgebrochene oder verfärbte Zähne zu kaschieren. Dank der modernen Zahntechnik ist dies kein Problem. Allerdings muss sich der Zahnarzt vorher vergewissern, das die Zähne gesund sind. Zuerst werden Abdrücke für die Veneers erstellt und die eigenen Zähne abgeschliffen. Wenn eine ganze Zahnreihe verblendet wird, muss weniger geschliffen werden als bei einer Überkronung. Einzelne Veneers erfordern eine stärkere Vorbereitung. Während der Patient auf die Veneers warten muss, die nach dem Abdruck gefertigt werden, trägt er ein Provisorium. Zum Schluss werden die Veneers mit einem speziellen Kleber befestigt. Die Behandlung wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. ist allerdings sehr zeitintensiv. Bis zu einer halben Stunde pro Zahn kann es schon dauern. Im Schnitt halten Veneers cirka 10, im günstigen Fall sogar länger als 12 Jahre.
Das Implanitieren einer künstlichen Zahnwurzel aus Titan, auf der später der Zahnersatz befestigt werden kann, ist das kostenintensivste Verfahren. Es wird eingesetzt, um fehlende Zähne bestmöglich zu ersetzten. Benachbarte Zähne müssen nicht abgeschliffen werden. Unter örtlicher Betäubung muss der Zahnartz mit einem speziellen Bohrer in den Kieferknochen eindringen, um das Implantat anzupassen. Die Behandlung kann als etwas unangenehm empfunden werden. Eine Vollnarkose kann sinnvoll sein, falls mehrere Implantate eingesetzt werden sollen. Das Resultat ist dauerhaft. Nach der OP wird das Zahnfleisch vernäht. Die Fäden werden nach 1 Woche gezogen. Die Krankenkassen zahlen in der Regel nicht für diesen Eingriff: Privat Versicherte haben gegebenenfalls die Möglichkeit eines Zuschusses.