Risiken einer Oberschenkelstraffung
Eine Oberschenkelstraffung wird gewöhnlich unter örtlicher Betäubung durchgeführt, auf Wunsch auch unter Vollnarkose. Damit gehen Sie als Patientin das allgemeine Operations- und Narkoserisiko ein. Bei einer Vollnarkose kann es zu Narkosefehlern kommen, die in sehr seltenen Fällen tödlich enden. Wie bei jeder Operation besteht auch bei der Oberschenkelstraffung ein Infektionsrisiko und die Gefahr, dass sich trotz einer sorgfältigen Vorgehensweise ungewollte Narben bilden.
Diese Risiken bestehen insbesondere bei einer Oberschenkelstraffung
- Unsymmetrisches Operationsergebnis: Es kann selten vorkommen, dass nach der Operation beide Beine unterschiedlich stark geliftet sind. Hier ist ggfs. eine Nachoperation zur Angleichung notwendig.
- Empfindungsstörungen im Bereich der Operation: Es kann sein, dass durch die Operation Nerven geschädigt werden, so dass an der Innenseite des Oberschenkels keine oder weniger Emfindungen möglich sind.
- Haut zu sehr gestrafft: Wenn Die Operation über ihr Ziel hinausschießt, kommt es vor, dass nicht nur der Oberschenkel gestrafft ist, sondern auch der Bereich des Beckenbodens. Das führt dazu, dass die Schamlippen unnatürlich auseinandergezogen werden. Nachoperation erforderlich!