
Meine Nasenkorrektur verdanke ich eigentlich einer Verengung meiner Nasescheidewand. Mein Besuch beim HNO - Arzt galt dann auch ausschließlich diesem Problem, denn meine Atmung war doch teilweise sehr behindert. Die Diagnose ergab dann auch, dass eine Operation auf jeden Fall angebracht sei. Nun ergab sich dadurch auch direkt die Gelegenheit, meine Nase etwas verändern zu lassen, denn die war schon etwas lang geraten und bildete für meinen Geschmack etwas zu ausgeprägt den Mittelpunkt meines Gesichtes. Dies war zwar bereits seit 34 Jahren so, doch ich hatte schon immer insgeheim den Wunsch, hier etwas nachhelfen zu lassen. Meine finanziellen Mittel erlaubten mir die Erfüllung dieses Wunsches bisher jedoch nicht. Nun war die Gelegenheit jedoch günstig, da die Nase sowieso operiert werden musste. Dadurch würden sich die Kosten drastisch reduzieren, da der größte Teil der OP von der Krankenkasse übernommen werden würde. Ich wurde ins Krankenhaus überwiesen und führte ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt. Es wurden viele Fotos im Profil und von der Seite gemacht, um die Ausgangslage festzuhalten. Ich wurde über die Risiken aufgeklärt und musste dann (ziemlich lange) auf die Genehmigung der Krankenkasse warten. Allerdings war ich sehr erfreut, als die Krankenkasse mir dann schließlich mitteilte, dass sie die kompletten Kosten der Operation, einschließlich Nasenkorrektur, übernehmen würde. Die Angst vor der OP wird durch die Aussicht auf eine optische Aufwertung wirklich stark gemindert. Nach den üblichen Untersuchungen und einer unruhigen Nacht ging am nächsten Tag alles ziemlich schnell. Die Operation hat ungefähr 1 Stunde gedauert, allerdings musste ich insgesamt eine Woche im Krankenhaus bleiben. Diese Zeit wurde doch jetzt ziemlich lang, vor allem, da ich das Resultat der OP weder sehen noch sonst irgendwie bemerken konnte. Jeden Tag wurde die Nase gereinigt und abgesaugt. aufgrund der Tamponaden in der Nase konnte ich nur durch den Mund atmen. Ich hatte eine Schiene auf der Nase. Nach meinem Krankenhausaufenthalt musste ich noch eine ganze Zeit täglich zum HNO-Arzt. Nach insgesamt 3 Wochen war ich wieder arbeitsfähig. Schmerzen hatte ich während der ganzen Zeit überhaupt nicht, lediglich das Entfernen der Tamponaden war etwas unangenehm, aber das waren nur einige Sekunden und ich fasste es eher als Befreiung auf, denn durch den Mund atmen ist auf Dauer doch sehr unschön und trocknet Lippen und Hals ganz schön aus. Aber das Ergebnis hat nicht nur mich, sondern auch meine Freunde und Bekannte erstaunt. Ich bin sehr froh, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe und würde es jederzeit wieder tun, auch wenn ich es selbst zahlen müsste. Ich hätte nie gedacht, das die Korrektur der Nasenlänge eine so deutliche Veränderung und Aufwertung für das ganze Gesicht ausmachen kann. Ach ja: Das Atmen geht übrigens jetzt auch besser.