Risiken einer Lidkorrektur
Während der Operation
Die Operation findet unter Narkose statt, also ist das Narkoserisiko als erstes zu nennen. Sehr selten kommt es zu Zwischenfällen in der Narkose wie Kreislauf- oder Atemstillstand. Wie bei jeder Operation muss man außerdem mit Blutergüssen rechnen, die nicht von alleine zum Stillstand kommen, hier ist dann eine Nachbehandlung mit Medikamenten oder durch eine Operation notwendig. Infektionen der OP-Wunde sind auch möglich, wenn auch selten. Das Wissen, die Sorgfalt und die Erfahrung des Chirurgen haben einen Einfluss auf diese Risiken - Hören Sie sich vor einer Operation um, was andere Patienten über ihrne Arzt berichten!
Nach der Operation
- Durch Schädigung der Tränenkanäle kann es zu einer Augentrockenheit kommen. Bleibende Augentrockenheit muss mit Augentropfen behandelt werden!
- Desinfektionsmittel oder Austrocknung (s.o.) können die Hornhaut des Auges und die Bindehaut reizen.
- Das Auge kann durch Fehler des Chirurgen so stark geschädigt werden, dass es erblindet.
- Eine Operation am Augenlid ist immer auch eine gewollte Verletzung. Das Bindegewebe rund ums Auge kann schmerzhaft anschwellen.
Risiken für das Augenlid
- Wird die Operationswunde während der Heilung zu stark mechanisch belastet, so kann es zu einem Verschieben der Wundränder kommen, was den geplanten Verlauf der Lidkorrektur durchkreuzt. Eine Nachkorrektur ist dann erforderlich.
- Je nach Veranlagung des Patienten kann es zu einer unplanmäßigen starken Narbenbildung kommen. Gegebenenfalls müssen die Narben nachbehandelt werden.
- Durch Fehler des Chirurgen während der Operationsplanung kann zuviel Haut entfernt werden. Der entstehende Zug auf das Augenlid behindert den Tränenfluss und Lidschluss. Ungünstige Narbenbildung kann das gleiche bewirken. In beiden Fällen ist zur Korrektur eine weitere Operation notwendig.