Eine sorgfältige Auswahl des Arztes ist neben dem am besten passenden Füllmaterial das wichtigste Kriterium, um Risiken zu minimieren. Bei einem plastischen Chirurgen gehört auch die Faltenbehandlung mit  Spritzen zur Ausbildung. Hier ist man wohl am sichersten aufgehoben. Aber auch einige Dermatologen können auf diesem Gebiet inzwischen gute Ergebnisse vorweisen.  Schwieriger ist die Wahl des zu verwendenden Fillers. Ein Beratungsgespräch, dass Sie über die Kosten aufklärt und ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt, sollte in jedem Fall vorausgehen. Eigenfett hat sich als besonders sicheres Füllmaterial erwiesen. Die Anzahl der Hersteller und Produkte nimmt indessen unaufhörlich zu. Da es sich um einen Milliardenmarkt handelt, ist diese Tatsache auch nicht verwunderlich. Angesichts dieser Fülle an Produkten ist es nicht einfach, ein bestimmtes Material zu befürworten. Silikonöl hört jedoch auf keinen Fall dazu. Es kann schwere Nebenwirkungen verursachen, auch noch lange Zeit nach der Behandlung. Außerdem sollten alle permanent im Körper bleibende Füllstoffe nur von äußerst erfahrenen Ärzten verwendet werden. Die Gefahr von Allergien, Schmerzen und Schwellungen ist nicht auszuschließen. Grundsätzlich kann man sagen, das resorbierbare " Filler" den „nicht resorbierbaren Materialien“ zur Unterfüllung der Haut vorzuziehen sind. Hyaluronsäure hat sich nicht nur als guter Filler bewährt, sondern kann darüber hinaus auch zu einem Gewebeaufbau führen. Zu allergischen Reaktionen kommt es äußerst selten. Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Hyaluronsäure kann außerdem schnell Hilfe geleistet werden. Fazit: Das perfekte Füllmaterial ist noch nicht gefunden. Das Ziel, es in naher Zeit zu finden, wird von Wissenschaftlern und plastischen Chirurgen jedoch hartnäckig verfolgt. Vielleicht gibt es eines Tages ein Ersatzgewebe, das auf Basis von körpereigenen Gewebeproben in Labors gezüchtet werden kann. Der anscheinend durch die Hyaluronsäure ausgelöste Gewebeumbau lässt die Wissenschaft jedenfalls in diese Richtung forschen.